Büroreinigung in Zeiten Covid19

8+1 Tipps für ein gutes Hygienekonzept am Arbeitsplatz

Das Coronavirus hat die Welt immer noch fest im Griff – seit Anfang Herbst sogar mehr denn je. Nicht aber nur im privaten Umfeld und Pflegeheimen schnellen die Neuinfektionen in Rekordgeschwindigkeit nach oben. Auch am Arbeitsplatz stecken sich immer mehr Menschen an. Kein Wunder: Der enge Kontakt zu Kollegen und Kunden setzt die Mitarbeiter täglich einem hohen Sicherheitsrisiko aus. Doch zum Glück sind wir Covid19 nicht völlig schutzlos ausgeliefert. Mit einem sorgfältigen Hygienekonzept machen wir einen großen Bogen um den Erreger. So gehen Sie und Ihre Mitarbeiter Corona am Arbeitsplatz aus dem Weg.

Tipps für das Miteinander im Büro zu Zeiten von Covid19

1. AHA einhalten.

AHA im Büro kann leicht missverstanden werden. Die drei Buchstaben bedeuten hier nicht, dass wir endlich eine Lösung für einen kniffligen Auftrag gefunden haben. Nein, AHA bedeutet so viel wie „Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen. Doch was bedeutet das nun konkret für den Arbeitsalltag?

2. Auf Abstand gehen

Mehr als 1,5 Meter weit schaffen es die Coronaviren meist nicht – das behauptet zumindest die Wissenschaft. Und diese 1,5 Meter Abstand sollten wir nicht nur an der Supermarktkasse, vor dem Bankautomaten oder beim Pizza abholen einhalten. Auch im Büro trennen uns seit Anfang 2020 mindestens 1,5 Meter – besser noch 2 Meter. Die Abstandsregel gilt aber nicht nur am Schreibtisch. Auch auf den Fluren, in der Kaffeeküche, vor der Toilette, im Fahrstuhl oder im Freien sind 1,5 Meter Pflicht. Doch wie weit sind eigentlich 1,5 Meter? Gute Frage, mit der wir uns zum Glück nicht immer auseinandersetzen müssen. Abtrennungen, Markierungen und Zugangsregelungen helfen uns beim Abstand halten.

3. Bitte nicht anfassen

Vor wenigen Monaten gehörte der Handschlag noch fest zum Arbeitsleben dazu. Inzwischen ist Händeschütteln untersagt. Auch Umarmungen, Schulterklopfen oder Handküsse gehören im Büro längst der Vergangenheit an.

4. Weniger ist mehr

Bestenfalls arbeiten Ihre Mitarbeiter für sich. Bei Teamwork gilt „weniger ist mehr„. Bei kleinen, festen Teams lässt sich die Infektionskette schneller und einfacher nachverfolgen.

5. Virtuell statt persönlich

Auch bei Kundenterminen und Dienstreisen gilt die weniger-ist-mehr-Regel. Wann immer möglich ersetzen Sie den persönlichen Kontakt durch Videointerviews oder Telefonkonferenzen. Lässt sich das persönliche Treffen einmal nicht umgehen, sind wieder mindestens 1,5 Meter Abstand vorgeschrieben.

6. Professionelle Reinigungskräfte

In Coronazeiten kann der Arbeitsraum gar nicht oft genug gereinigt werden. Vor allem Oberflächen, mit denen wir häufig in Kontakt kommen wie Schreibtische, Treppenläufe, Türklinken, Schalthebel oder Telefonhörer, gilt es regelmäßig und gründlich von Viren und Bakterien zu befreien. Und genau hier bietet sich eine professionelle Gebäudereinigung an. Zuverlässig reinigt und desinfiziert die erfahrene Reinigungskraft potenzielle Virensammelstellen. So fühlen sich Ihre Mitarbeiter auch in der Pandemie sicher und wohl im Büro. Denn Arbeitssicherheit hat immer noch oberste Priorität.

 

Gut zu wissen: Besonders hilfreich ist eine professionelle Reinigung in Räumlichkeiten, in denen es nachweislich Covid19-Infektionen gegeben hat. Ob auf der PC-Tastatur, dem Schreibtisch, der Kaffeemaschine oder der Eingangstür – auf nahezu allen Oberflächen könnten weiterhin Coronaviren haften. Die Erreger können schließlich bis zu 9 Tage auf Oberflächen überleben. Erst nach einer gründlichen Reinigung und Desinfektion aller Räumlichkeiten empfiehlt sich eine Rückkehr zum Normalbetrieb.

7. Lüften nicht vergessen

In geschlossenen Räumen steigt das Ansteckungsrisiko. Umso wichtiger ist regelmäßiges Lüften, sofern keine automatische Belüftungsanlage vorhanden ist. Laut Infektionsschutz bietet sich Stoßlüften für 10 bis 15 Minuten an. Im Sommer können die Fenster sogar zwischen 20 und 30 Minuten geöffnet bleiben.

8. Maske muss mit

Ob auf dem Flur, im Konferenzraum, im Aufzug oder im Waschraum – manchmal kann es im Büro ganz schön eng werden. 1,5 Meter Abstand lassen sich hier nicht mehr richtig umsetzen. Da hilft nur noch eins – Maske tragen. Mund-Nasen-Abdeckungen schützen aber nicht nur uns selbst, sondern auch andere. So nutzen sie uns gleich zweifach.

Den besten Schutz gegen Coronaviren versprechen filtrierende Halbmasken wie FFP2. Werden diese am Arbeitsplatz vorgeschrieben, sind sie dem Arbeitgeber bereitzustellen.

Gut zu wissen: Ist kein Mund-Nasen-Schutz am Schreibtisch erforderlich, sollten die Hände so wenig wie möglich mit den Schleimhäuten in Augen, Nase und Mund in Berührung kommen. Der Grund: Nicht selten gelangen die Erreger durch unüberlegte Bewegungen in den menschlichen Organismus.

Sind die einzelnen Arbeitsplätze zum Beispiel fein säuberlich mit Plexiglasscheiben abgetrennt, entfällt die Maskenpflicht am Schreibtisch. Die stabile Abtrennung ist Infektionsschutz genug.

9. Homeoffice

Kein Zweifel: Das sicherste Office der Welt ist das Homeoffice. Wo könnte man sich besser aus dem Weg gehen als in den eigenen vier Wänden? Vor dem heimischen PC sinkt die Ansteckungsrate auf ein Minimum. Sogar die Regierung legt Arbeitgebern- und nehmern längst das Homeoffice nahe. Wenn möglich soll die Arbeit von zu Hause aus verrichtet werden. Einen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice gibt es bislang aber nicht.

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