Ceranfeld reinigen

Einfache Tricks, damit das Ceranfeld wieder glänzt!

Im Gegensatz zu früher, als die alten Herdplatten noch weit verbreitet waren, scheint so ein glattes Ceran-Kochfeld doch eigentlich keine Herausforderung zum Putzen zu sein. Einmal drüber wischen und fertig, oder? Es ist auch keine wirkliche Herausforderung, aber einige Dinge sollte man trotzdem wissen, damit das gute Stück auch weiterhin sauber glänzt und Lust zum Kochen macht. Wir möchten in diesem Blog ein paar Reinigungstipps und Informationen bereitstellen, damit es in Ihrer Küche bald richtig glänzt.

 

Was ist überhaupt Ceran?

Das Wort Ceran ist eigentlich ein Markenname für ein Glaskeramik-Kochfeld. Allerdings ist dieser Name als geläufige Bezeichnung für eben solche Kochflächen in den Sprachgebrauch über gegangen. Die Oberfläche ist glatt und porenfrei. Unter der Glaskeramik-Oberfläche liegen Heizelemente, die Infrarote Wärme erzeugen. Diese Wärmestrahlung geht durch das Ceranfeld durch und erhitzt die Töpfe. Da die Wärme-Leitfähigkeit sehr gering ist, beschränkt sich die Hitze größtenteils auf die eingezeichneten Kochfelder. Oder anders gesagt: es wird nicht das komplette Ceranfeld erhitzt. Außerdem verträgt das Material Temperaturschocks bis zu 750 K (ungefähr 476 Grad Celsius) problemlos.
Bei der Reinigung der Glaskeramik-Oberfläche sollte man allerdings ein paar Dinge beachten.

 

Allgemeine Regeln zur regelmäßigen Reinigung

Generell gilt, dass Sie das Kochfeld nach jeder Benutzung reinigen sollten, damit sich alte Kochreste gar nicht erst einbrennen können. Außerdem ist es unerlässlich, dass das Ceranfeld erst gereinigt wird, wenn es ausreichend abgekühlt ist – ansonsten machen Sie es nur noch schlimmer. Um feine Kratzer im Glas zu vermeiden, sollten Sie auch auf scheuernde Mittel und raue Schwämme verzichten. Wir können Ihnen Mikrofaser-Tücher wirklich wärmstens empfehlen – auch ohne Reinigungsmittel nehmen die Fasern dieser Tücher unheimlich gut den Schmutz auf.

 

Grobe Verschmutzung lösen

Kommen Sie nicht in Versuchung und kratzen Sie mit der rauen Seite des Spülschwamms die Kochreste von Ihrem Ceranfeld runter! Das funktioniert zwar, hinterlässt aber viele feine Kratzer im Material. Erst fallen diese nicht auf, aber mit der Zeit wird die Platte dann stumpf aussehen, versehen mit vielen kleinen Kratzern. Das wollen Sie ganz sicher nicht!

Es gibt extra Glasschaber (oder auch Ceranfeldschaber) aus Metall, mit einer scharfen Klinge – dieser sollte in keinem Haushalt fehlen. Mit dieser Klinge können Sie die Verkrustungen leicht lösen, ohne die Glaskeramik zu verletzen.

 

Feinere Rückstände lösen

Bleiben trotz Glasschaber noch Verschmutzungen zurück, so können Sie entweder mit einem speziellen Ceranfeld-Reiniger aus dem Drogeriemarkt nachhelfen, oder Sie versuchen es mal mit diesem Hausmittel:

 

Vermischen Sie 2 Esslöffel Backpulver oder Natron mit 1-2 Esslöffel Wasser. Tragen Sie die Paste mit einem nassen Schwamm oder Lappen auf den verschmutzen Stellen auf. Nun sollten Sie sich mindestens eine Stunde gedulden, wenn möglich auch länger. Es findet nun ein chemischer Prozess statt, durch den die angebrannten Rückstände zerfallen. Nach der Einwirkzeit können Sie die (mittlerweile getrockneten Reste) mit viel Wasser und einem Tuch oder Lappen abreiben (besonders gut geeignet sind Mikrofaser-Tücher). Anschließend polieren Sie mit einem trockenen Lappen, oder sogar einem speziellen Poliertuch, noch einmal nach. Fertig.

 

Schlieren entfernen

Sie haben Ihr Ceranfeld nach dem Kochen gereinigt und eigentlich sind auch keine Rückstände mehr zu erkennen… aber irgendwie hat es einen leichten Grauschleier? Solche Schlieren? Dann polieren Sie das Kochfeld doch mal mit einem Lappen, den Sie mit etwas Essig getränkt haben! Danach glänzt es wieder!
Einige verwenden auch handelsüblichen Glasreiniger und sind damit sehr zufrieden. Es kann ja nicht schaden, mehrere Alternativen zu haben

 

Mit diesen einfachen Regeln, können Sie nicht nur sicher sein, dass Ihr Ceranfeld schön glänzt, sondern auch, dass Sie viele Jahre Freude dran haben!

Impressum | Datenschutz