Merbeck ist grün

Auch wir haben lange überlegt, was wir machen können, um noch nachhaltiger und umweltfreundlicher zu werden.

Als wir uns vor 2 Jahren für das erste Hybridfahrzeug entschieden haben, war sofort klar, dass die nächsten Autos reine E-Autos sein MÜSSEN.

Natürlich haben wir alle Pro und Contra Punkte gegenüber gestellt. 

Die erste Frage war: Ist das wirklich umweltschonender? 

Die Antwort lautet ganz klar: JA! 

Es ist richtig, dass die Akkuherstellung dem Auto einen CO2 Rucksack verpasst! Aber dieser „Rucksack“ ist nach ca. 30000 km aufgebraucht, während ein Verbrenner sein leben lang CO2 produziert!

Mit anderen Worten: nach 30000 km fährt ein E-Auto, im Vergleich zu einem Verbrenner, ohne die Umwelt weiter zu belasten!

Ein E-Auto fährt vom ersten Tag an ohne Abgase! 

Die zweite Frage war die Reichweite.

Da muss man wirklich genau überlegen. Es gibt kleine Autos die nur 100-150 km schaffen. 

Aber jeder Mittelklasse E-Wagen schafft ohne weiteres 300-350 km. Das reicht für den täglichen Bedarf. 

Als Faustregel kann man von den angegeben WLTP Werten des Herstellers ein Drittel abziehen, dann kommt man auf die tatsächliche Reichweite. Beispiel: gibt ein Hersteller 500 km an, dann ist die Reichweite ca. 330 km.

Wie sind die Lademöglichkeiten? 

Das ist die bisher größte Schwachstelle in Deutschland. Es sind zwar mittlerweile ausreichend Lademöglichkeiten vorhanden, jedoch fehlt es noch an „Schnellladern“.

Die meisten Lademöglichkeiten haben eine Maximalleistung von 22 Kw/h. Damit kann das Volladen schon mal mehrere Stunden dauern. Also eignen sich diese Säulen nur als Notlösung um zum nächsten Schnelllader zu kommen.

Aber auch das verbessert sich täglich, da einige Anbieter immer mehr Schnelllader mit bis zu 300 Kw/h aufstellen.

Eine Lademöglichkeit am Arbeitsplatz oder Zuhause ist zu empfehlen.

Wir haben natürlich eine Lademöglichkeit auf unserm Firmengeläde geschaffen und werden in Zukunft unsere E-Autos über eine Photovoltaikanlage laden.

Auch bieten viele Discounter Lademöglichkeiten während des Einkaufens.

ES IST EIGENTLICH NICHT MÖGLICH, MIT DEM AUTO LIEGEN ZU BLEIBEN, WEIL MAN KEINE LADEMÖGLICHKEIT FINDET! Wer vorausschauend fährt, wird keine Probleme haben.

Das Laden dauert zu lange?

NEIN. Wenn man sich für ein Auto entscheidet, welches auch mit 150Kw/h oder mehr lädt, kann man sein Auto an einem Schnellader innerhalb von 20 Minuten auf 80% laden. Das reicht je nach Hersteller für ca. 200 km.

Eine Vollladung dauert dann von 10%-100% ca. 1 Stunde.

Schnellladestationen lassen sich mittlerweile an fast jeder Autobahnausfahrt finden.

Am Arbeitsplatz lädt das Auto zwar nur mit 22Kw/h. Jedoch steht das Auto dort in der Regel mehrere Stunden am Tag.

Ist das Laden kompliziert?

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Es gibt bisher nur einen E-Autohersteller, der auch eigene Ladesäulen anbietet. Das ist unkompliziert. Das ist einfaches Plug and Play.

Mit den anderen Anbietern sieht es leider etwas anders aus. Es gibt in Deutschland (bisher) kein einheitliches System. So braucht man mehrere Ladekarten um auch alle Anbieter abdecken zu können. Aber auch da gibt es mittlerweile Anbieter, die einen Großteil aller Ladesäulen abrechnen können. 

Dennoch: Keine Panik, es ist kein Hexenwerk. Einfach die Ladekarte an die Säule halten und schon gehts los.

Tanken ist mitunter komplizierter😉

Was kostet das Laden?

Das variiert natürlich ähnlich wie mit den Spritpreisen. Aktuell (06/2022) kosten 100 Km ca. 9,- €

Aber auch das ist nur eine grobe Schätzung, da sowas natürlich vom Anbieter und Fahrstil abhängt. 

Wer die Möglichkeit hat Privat oder im Betrieb zu laden, kann mit ca. 7,-€ rechnen.

Sind E-Autos teurer?

Nein! Zur Zeit ist es nach wie vor sehr günstig ein E-Auto zu kaufen, da diese mit bis zu 6000,-€ vom Staat subventioniert werden.

Die meisten Anbieter gewähren einen zusätzlichen Bonus von bis zu 3000,-€.

Außerdem sind E-Autos 10 (!) Jahre von der KFZ Steuer befreit!

Währen der Verbrenner als Firmenwagen mit 1% versteuert werden muss, müssen E-Autos nur mit 0,25% besteuert werden (Stand 2022).

Was ist die 1 % Regelung?

Entsprechend der 1 % Regelung – auch Listenpreismethode genannt – wird bei der Berechnung der Einkommensteuer 1 Prozent des Bruttolistenpreises des Firmenwagens zum monatlichen Gehalt hinzugerechnet. Dieser sogenannte geldwerte Vorteil erhöht das Bruttogehalt und durch die Steuerprogression den Steuersatz. Dadurch wird im Monat mehr Lohnsteuer abgeführt, was zu weniger Nettogehalt führt.

vlh.de

So kostet das momentan meist verkaufte E-Auto in etwas soviel wie ein deutscher Mittelklassewagen mit gleicher Ausstattung.

Wie hoch sind die Wartungskosten?

Bei einem E-Auto müssen deutlich weniger Teile gewartet werden, als bei einem Verbrenner.

Auch aus diesem Grund sind die Wartungsintervalle größer. In der Regel sogar doppelt so lang (alle 2 Jahre, statt jährlich) Bei einigen Modellen ist sogar eine Fernwartung möglich.

All diese Punkte haben uns gezeigt, dass ein E-Auto nicht nur die Umwelt schont (im Vergleich zu einem Verbrenner), sondern momentan auch noch die deutlich günstigere Alternative ist.

Wir werden in naher Zukunft spezielle E-Auto´s als Messefahrzeuge und kleine E-Autos für Aufträge innerhalb von Köln einsetzen. Auch ist eine Photovoltaikanlage in der Planung.

Umweltschutz ist uns natürlich auch in der Gebäudereinigung extrem wichtig. Mehr dazu hier.